Unsere Geschichte

Unsere Geschichte

Dylans Herzenswerk ist aus einer ganz besonderen Geschichte entstanden. Aus einer schweren Zeit, aus unglaublich viel Unterstützung und aus dem Wunsch, etwas von dieser Herzlichkeit weiterzugeben.

Dylan – die Geschichte hinter Dylans Herzenswerk

Dylans Weg – zwischen Hoffnung, Angst und einem zweiten Leben

Dylans Geschichte begann mit der Diagnose Hepatoblastom. Die erste Behandlung wurde durchgeführt, und für eine kurze Zeit konnten wir hoffen, dass wir diese schwere Zeit hinter uns lassen würden.

Doch dann kam das Rezidiv.

Für uns begann alles von vorne. Die Sorgen waren wieder da. Die Angst, Dylan zu verlieren, war wieder da. Verzweiflung, Todesangst und die ständige Frage, wie es weitergehen sollte, bestimmten erneut unseren Alltag.

Eine neue Behandlung wurde begonnen. Doch leider brachte sie nicht den erhofften Erfolg.

In Essen kam schließlich der Moment, den Eltern niemals erleben möchten. Uns wurde sinngemäß gesagt, dass man nicht mehr wisse, was man noch tun könne. Wir sollten Dylan mit nach Hause nehmen und die Zeit genießen, die uns noch mit ihm bleibt.

Und dann kam durch einen glücklichen Zufall Tübingen.

Weit weg von unserem Zuhause trafen wir auf Spezialisten, die uns keine einfachen Versprechen machten. Uns wurde offen gesagt, dass es nur sehr wenige Möglichkeiten gab.

Entweder wir würden den Weg gehen, den man uns in Essen beschrieben hatte. Oder wir würden einen Weg versuchen, den es so zuvor nicht gegeben hatte.

Ein Experiment.

Ein Plan, der aus der Not heraus entstand, Dylan retten zu wollen.

Wir entschieden uns für diesen schweren Weg. Wir legten das Schicksal unseres Sohnes und damit auch das unserer ganzen Familie in die Hände der Spezialisten in Tübingen.

Es folgten sechs Monate Erhaltungschemotherapie. Und sie zeigte Wirkung: Der Tumor wuchs nicht weiter.

Doch die eigentliche Chance auf Rettung lag in einer hochriskanten Organtransplantation, wie sie in dieser Form bis dahin nicht durchgeführt worden war.Dann kam nach dieser langen Zeit der ersehnte Anruf: Es waren Organe da.

Die Operation gelang.

Doch die Erleichterung hielt nicht lange an. Es kam zu Abstoßungsreaktionen von Dünndarm und Leber.

Wieder war die Todesangst da. Wieder die Verzweiflung. Wieder dieser unaufhörliche Stress.

Drei Monate verbrachte Dylan auf Station. Dort wurde er mit unglaublicher Professionalität, Hingabe und Fürsorge gepflegt und behandelt. Schwestern, Pflegerinnen, Pfleger und Ärzte haben alles dafür getan, dass Dylan wieder stabil wird und weiterleben kann.

Dafür werden wir immer dankbar sein.

Unser größter Dank gilt jedoch dem Spender und dessen Familie. In einem Moment unvorstellbarer eigener Trauer haben sie eine Entscheidung getroffen, die unserem Sohn das Weiterleben ermöglicht hat. Diesen selbstlosen Schritt werden wir niemals vergessen.

Dann kam der nächste schwere Rückschlag: eine Sepsis.

Wieder diese Angst. Wieder das Gefühl, Dylan verlieren zu können. Wieder dieser nicht enden wollende Stress.

Und heute?

Heute geht Dylan zur Schule.

Wir versuchen, sein Leben trotz aller Einschränkungen so normal wie möglich zu gestalten.

„Normal“ bedeutet für uns allerdings etwas anderes als für viele andere Familien. Es bedeutet Hygiene, Medikamente, Kontrollen, Einschränkungen, Vorsicht und vieles mehr.

Aber vor allem bedeutet es eines:

Wir dürfen dieses Leben mit Dylan weiterleben.

Und dafür sind wir unendlich dankbar.

Dylans zweiter Geburtstag

Seitdem hat der 21. September für uns eine ganz besondere Bedeutung.

An diesem Tag wurde Dylan transplantiert und bekam damit eine zweite Chance auf Leben.

Deshalb feiern wir den 21.09. heute wie seinen zweiten Geburtstag. In diesem Jahr bereits zum zweiten Mal.

Doch dieser Tag ist für uns nicht nur ein Tag der Freude und Dankbarkeit. Er ist auch ein Tag des stillen Erinnerns.

Jedes Jahr denken wir an diesem Tag auch an den Spender und an die Familie, die in einem unvorstellbar schweren Moment eine selbstlose Entscheidung getroffen hat.

Ihr Geschenk hat Dylan das Leben gerettet. Dafür empfinden wir eine Dankbarkeit, die sich kaum in Worte fassen lässt.

So ist der 21. September für uns ein Tag voller Liebe, Hoffnung, Dankbarkeit und Erinnerung.

Es gibt nur einen Weg – nach vorne.

Wie daraus Dylans Herzenswerk wurde

Aus Dylans Freude am Nähen entstand nach und nach etwas Größeres.

Heute fertigt er mit viel Begeisterung Schlüsselanhänger, Lanyards und Handy-Umhängebänder. Jedes Stück entsteht in Handarbeit und ist ein kleines Unikat.

Seine Mama ergänzt das Herzenswerk mit gestalteten Tassen, Kissenbezügen, T-Shirts und weiteren DTF-Produkten.

So ist aus einer Beschäftigung während einer schweren Zeit ein gemeinsames Herzensprojekt entstanden – mit viel Liebe, Hoffnung und Dankbarkeit.

Handgemachte Produkte von Dylans Herzenswerk

Etwas zurückgeben

Während unserer Zeit in Tübingen haben wir selbst erlebt, wie wertvoll Unterstützung, Nähe und ein Ort zum Durchatmen sein können.

Deshalb möchten wir mit Dylans Herzenswerk etwas zurückgeben.

Für jedes verkaufte Produkt spenden wir 1,00 € an die McDonald’s Kinderhilfe Stiftung zugunsten des Ronald McDonald Hauses Tübingen.

Aus jedem kleinen Herzenswerk wird so auch ein kleines Dankeschön.

Mehr über das Ronald McDonald Haus

Es gibt nur einen Weg... nach vorne.

Dylans Herzenswerk erinnert uns jeden Tag daran, was aus Hoffnung, Zusammenhalt und einer kleinen Idee entstehen kann.

Danke an alle Menschen, die uns auf diesem Weg begleiten, Dylans Herzenswerk unterstützen und damit helfen, ein kleines Stück von der Herzlichkeit weiterzugeben, die wir selbst erfahren durften.

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